Baby spuckt viel - Lätzchen und Spucktücher kann man nicht genug haben

Nahezu vom ersten Tag an hat unser Baby gespuckt. Und das wirklich nach jeder Mahlzeit, teilweise bis zu sechs (!) Mal. Erstaunlicherweise hat er sich aber dennoch prächtig entwickelt und hatte von Beginn an viele kleine zuckersüße Speckröllchen. Somit war es aus medizinischer bzw. besorgter Elternsicht kein Grund, sich größere Gedanken zu machen. Babys spucken nun mal. Die einen mehr, die anderen weniger. Und unser Baby spuckt viel.

Kinderarzt und Hebamme waren da auch einer Meinung: Solange mehr rein geht, als wieder raus kommt, ist alles in Ordnung. Das beruhigt einen zwar, nervt aber auch. Gerade am Anfang, wenn man noch unerfahren ist. Als der Kleine noch keine vier Wochen alt war, haben wir ihn nach jeder Mahlzeit umgezogen, weil er beim Spucken nicht nur das Tuch auf der Schulter, sondern direkt seinen halben Body erwischt hatte.

Baby spuckt viel – Bodys und Spucktücher in der Anfangszeit

In dieser Zeit haben wir schnell eine Vorliebe für Wickelbodys entwickelt, da man diese herrlich unkompliziert wechseln kann, ohne das Baby dabei aufzuregen. Da wir trotz des ständigen Waschens einen enorm hohen Bedarf hatten, haben wir am Anfang ständig nachgekauft. Denn Bestandteil der Baby Erstausstattung waren bei uns „nur“ 10 Bodys. Was viel klingt, ist ganz schön wenig, wenn man am Tag 4-5 davon braucht 😉

Das Gleiche gilt übrigens auch für Mull- und Moltontücher. Von denen haben wir irgendwann um die 40 Stück gehabt. Auch hier gilt: Klingt viel (ist es auch), aber wenn das Baby so viel und so oft spuckt, sind die unglaublich schnell aufgebraucht. Wobei man schon sagen muss, dass man keine 40 Stück benötigt. Ich war irgendwann ein wenig im Rausch und habe immer mehr Tücher gekauft 😉 Wir haben sie mittlerweile zwischen Babyzimmer und Wohnzimmer aufgeteilt, was ganz praktisch ist, weil man so immer und überall welche zur Hand hat.

Wir haben an die 40 Spucktücher, weil unser Baby so viel spuckt #Spucktücher #Babyspucktviel #Mulltücher

Die meisten Spucktücher haben wir von diesen hier. Wobei es vermutlich egal ist, denn die Spucktücher erfüllen dann doch alle den gleichen Zweck – Sie werden vollgespuckt. Im Trockner, den wir uns extra für die Zeit mit Baby gekauft haben, werden die Tücher super fix trocken und wunderbar weich.

Baby spuckt viel – Die Lätzchen kommen

Mit ungefähr 3 bis 4 Wochen sind wir dann dazu übergegangen, dem Kleinen zu seinen Still-Mahlzeiten Lätzchen umzubinden. Die ersten hatten wir von einer Freundin geschenkt bekommen, die ähnliche Erfahrungen gemacht hatte. Und die sind wirklich praktisch, denn damit konnten wir oft das Schlimmste verhindern und mussten nur noch nach jeder dritten Mahlzeit die Kleidung wechseln 😉

Das Lätzchen ist praktisch, wenn das Baby viel spuckt und wegen des Zahnens viel sabbert

Da wir auch hier einen enorm hohen Verschleiß an Lätzchen hatten, haben wir bei Amazon einen großen Schwung süßer Lätzchen bestellt, die der Kleine ab dem Zeitpunkt nahezu rund um die Uhr getragen hat. Da er neben dem Spucken nach den Mahlzeiten zusätzlich noch das „Spielen“ mit seiner Spucke (Speichel) entdeckt hat, waren die Lätzchen häufig nassgesabbert, weshalb wir die auch ohne Spucken regelmäßig am Tag gewechselt haben.

Die Tücher sind übrigens top! Je nach Lieferant haben die Stoffe eine unterschiedlich gute Qualität. Diese hier hatten in unserer Erfahrung die beste Qualität und die Farbe der Stoffe blieb trotz des ständigen Waschens super erhalten. Wir haben nun insgesamt 24 Stück, die hingegen der Waschanleitung wunderbar weich aus dem Trockner kommen.

Unser Umgang mit dem Spucken und wann es endlich aufhört

Irgendwie gewöhnt man sich an das Spucken, auch wenn wir es bis heute als sehr lästig empfinden, weil es einfach alles verkompliziert. Man muss immer Tücher in der Nähe haben und auch das Stillen unterwegs ist deutlich umständlicher. Denn wenn sich der Kleine dann vollspuckt, muss er auch noch umgezogen werden.

Und gerade zu Beginn, wenn eh alles neu und ungewohnt ist, lässt man sich davon auch irgendwie streßen. Nahezu jedes Mal, wenn wir einen Termin hatten, egal um welche Uhrzeit, wurde dann tatsächlich so oft gespuckt, dass er bis zu drei Mal umgezogen werden musste. Gerade frisch umgezogen, hochgenommen, wieder vollgespuckt. Hingelegt, umgezogen, hochgenommen… Na ihr wisst schon.

Das nervt dann schon, weil es den Ablauf durcheinander bringt und ggf. auch für Zeitdruck sorgt. Wir haben aber gelernt, damit umzugehen und einfach genug Zeit einzuplanen und nie direkt nach der Mahlzeit aufzubrechen. Das führt dann dazu, dass man schon eine Stunde vor dem Losgehen mit allem anfängt (oder einfach nicht pünktlich loskommt), aber irgendwie geht es ja nicht anders. Und wenn man aufhört, sich zu streßen, dann passt es auch alles irgendwie.

Das Baby spuckt viel, dank Lätzchen und Spucktüchern müssen wir ihn aber nur drei mal am Tag umziehen und nicht häufiger

5 Monate alt und das Spucken nimmt ab

Manchmal wundert man sich wirklich, dass trotz des Spuckens noch genug im Magen geblieben sein kann und der kleine Zwerg dennoch so prächtig gedeiht. Nun ist er fünf Monate alt geworden und das Spucken nimmt endlich an. Vor allem die Menge der ausgespuckten Muttermilch ist so viel weniger geworden. Das ist wirklich ein tolles Gefühl, das auch für viel Entspannung sorgt. Wir nehmen ihn nun auch ohne Spucktuch für das Bäuerchen hoch. Mutig, aber meistens kommt wirklich nur das Bäuerchen 🙂

Was geblieben ist, sind die Lätzchen. Es gibt kaum ein Foto hier bei uns, auf dem der Kleine nicht eines der süßen Lätzchen trägt. Das Zahnen steht bevor und der Kleine sabbert gerade was das Zeug hält. Alle 2 bis 3 Stunden wechseln wir seine Lätzchen, die übrigens perfekt sind für diesen Zweck. Der Stoff ist super geeignet und sehr saugfähig. Die doppelte Stofflage sorgt dafür, dass viel Feuchtigkeit aufgenommen werden kann, ohne diese auf die Kleidung zu übertragen.

Also liebe Spuckbaby-Eltern, es ist nicht immer leicht, gerade wenn das Baby viel spuckt oder es gar schwallartig kommt. Aber es wird besser. Und für uns das Wichtigste: Solange der Kinderarzt nicht besorgt ist, waren wir es auch nicht. Genießt einfach die Zeit zusammen und freut auch auf die nächsten Phasen 🙂

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Unser Baby spuckt viel, wann nimmt das endlich ein Ende?
Nach jeder Mahlzeit wird gespuckt - Und das monatelang
Unser Baby spuckt - Lätzchen und Spucktücher haben wir ohne Ende Zuhause

 

2 KOMMENTARE

  1. Hallo Lene,
    vielen vielen Dank für deinen Blogpost! Ich bin jetzt schon länger stille Mitleserin, aber muss jetzt doch mal was loswerden: Du weißt gar nicht, wie gut das tut und wie beruhigend es ist, wenn man liest, dass es auch anderen so geht. Wir sind die ersten die in unserem Freundes und Bekanntenkreis Nachwuchs bekommen haben. Das ist an sich ja schon schwierig, weil sich auch Freunde umstellen müssen und man selbst teilweise als junge Eltern aufpassen muss, dass Kontakte nicht abbrechen. Wenn man dann noch ein Spuck-Baby hat, ist das ganze nochmal schwerer. Gerade bei Freunden, die nicht unbedingt zu der Kategorie Mensch gehören, die Babys zuckersüß finden, es aber trotzdem versuchen wollen ein spuckendes Baby in den Arm zu geben ist eher schlecht als recht.
    Die 40 Tücher kommen bei uns aber auch fast hin und ich verstehe diesen „Rausch“ absolut. Wir haben das bei uns aber nochmal aufgeteilt in „gute Tücher“ und „normale Tücher“. Gute Tücher sind im Prinzip die besonderen Sachen mit süßen Motiven. Da sind wir momentan von denen hier ( https://www.banzak.de/kinder/kinder-halstuch/ ) ganz große Fans, die dann eben zu Besuch bei Oma und Opa oder bei Geburtstagen etc getragen werden. Zuhause tun’s auch die ganze normalen von Amazon, die du ja auch verlinkt hast. Die finden wir übrigens auch super, gerade wenn man mehrere am Tag davon braucht.
    Die Lätzchen sind auch eine gute Idee, wir dachten die seien erst etwas für ältere Babys (unser Kleiner ist gerade mal 2 Monate auf Welt), aber vielleicht probieren wir das auch mal aus. Gerade wenn du auch gute Erfahrungen damit gemacht hast, was das spätere Zahnen angeht.

    Auf jeden Fall tausend dank! Du hast mir durch deinen ausführlichen bericht wirklich das Gefühl gegeben, dass bei uns auch alles normal ist und sich das wieder gibt. Ich hoffe mal, dass das auch wirklich so sein wird und wünsche nur das Beste!

    • Liebe Beate,
      erst einmal ganz herzlichen Dank! Es ist super, dass du als bisher stille Leserin nun doch einen so tollen Kommentar hinterlassen hast. Ich selbst habe in den ersten Wochen auch so viele schlaflose Nächte mit Recherche verbracht um Lösungen, Antworten und Bestätigung zu finden. Auch in unserem Freundeskreis halten sich die Familien mit Kindern eher in der Minderheit. Wir haben aber auch festgestellt, dass wir uns viel zu sehr für alles was unser Baby betrifft (Spucken, schlechte Laune, Wachstumsschub, fremdeln) rechtfertigen und haben da nun einen Schlussstrich gezogen.
      Und zu den Tüchern: es ist echt verrückt, das Spucken kommt vielleicht noch einmal in der Woche vor, die Tücher stapeln sich in der Kommode und wir realisieren erst jetzt wie viele es tatsächlich sind. Für die nicht ganz so hübschen haben wir einen tollen neuen Verwendungszweck. Denn mit Start der Beikost, wird beim Brei füttern eines ganz dringend erforderlich – Tücher zum Mund, Hände und Tisch abwischen. Ich habe also die Tücher in 4- 6 Teile geschnitten und den Verschleiß an Küchentüchern direkt wieder eingedämmt. Also keine Sorge, alles hat seinen Zweck 🙂
      Und die Lätzchen sind hier ein Renner. Kaum ein Tag ohne Dreieckstuch – die lassen sich echt toll kombinieren mit den anderen Kleidungsstücken 🙂
      Liebe Grüße
      Lene

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