Das CTG zeigt die ersten Wehen an, die Geburt ist nicht mehr so weit weg

Ab der 38. SSW war meine Ungeduld kaum noch auszuhalten. Ich war unbeweglich, musste alle paar Minuten auf die Toilette rennen und schwitzte mir bei 35 Grad einen Wolf… Jede Woche ging ich zur geburtsvorbereitenden Akupunktur und spielte in Gedanken durch, wie und wann meine Fruchtblase danach sprang (denn das kann nach der Nadel in den kleinen Zeh durchaus passieren).

Aus diesem Grund waren meine Tätigkeiten außerhalb des Hauses nur noch gering, denn neben der Anstrengung hatte ich auch leichte Panik, die Fruchtblase könnte im Restaurant oder im Supermarkt platzen. Und das war wirklich keine schöne Vorstellung. Im Bett hatten wir einen wasserdichten Matratzenschoner aufgezogen, im Auto saß ich auf einem Kissen für den Fall, dass die Blase platzt und Fruchtwasser in einem Schwall ausläuft. Aber: Nichts passierte!

Wehen fördern – Ich versuche einiges

Weder Wehen, noch ein Blasensprung waren in Sicht. Die Hebammen in der Geburtsklinik gaben mir beim CTG ein wehenförderndes Öl zur Bauchmassage und zum Baden mit. Dazu sollte ich viel spazieren gehen und doch mal ein Spiegelei in 1-2 Esslöffeln Rizinusöl essen. Ich habe alles versucht, das Ei sogar irgendwann drei Tage in Folge gegessen. Ohne Erfolg. Und man sagt ja auch, dass das Baby erst kommt, wenn es soweit ist. War er wohl nicht.

Am Tag für das vierte Spiegelei spürte ich morgens ganz leichte Wehen und entschied mich, für die notwendige Untersuchung statt zum Frauenarzt in die Klinik zu fahren. Da ich bereits neun Tage über dem errechneten Termin war, fühlte ich mich damit wohler. Das CTG zeigte dann, dass ich tatsächlich ganz leichte Wehen hatte, die aber noch viel zu schwach waren, weshalb mich die Schwestern wieder nach Hause schicken wollten („Das dauert noch bei Ihnen“). Ein Ultraschall sollte zur Sicherheit aber noch gemacht werden.

Und nach der Untersuchung durch den Oberarzt stand dann fest, dass ich nicht wieder nach Hause durfte, auch wenn es nur fünf Minuten mit dem Auto waren. Aufgrund der Tatsachen, dass ich leichte Schwangerschaftsdiabetes und mittlerweile zu wenig Fruchtwasser hatte, traf er die Entscheidung, die Geburt einzuleiten. Ein echter Horror für mich, hatte ich ja zu viele Berichte von schmerzhaften Geburten durch Einleiten gelesen.

Das Einleiten der Geburt mit Tabletten

Meine Geburtseinleitung erfolgte durch Tabletten, ich habe Cytotec erhalten. Mittags gab es die erste Tablette in halber Dosis, um zum Testen, wie mein Körper darauf reagiert. Die Wehen waren auf dem Wehenschreiber mittlerweile erkennbar und auch leicht und sehr erträglich spürbar. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Vorstellung, wie schmerzhaft die Wehen noch werden können.

Nach der ersten Tablette löste sich dann auch der Schleimpfropf, ein Moment, auf den ich irgendwie gewartet habe und der sagt „es kann nun losgehen“. Am späten Nachmittag erfolgte dann die 2. Dosis, nun als ganze Tablette. Über Nacht wird dann pausiert, um es der werdenden Mutter zu erleichtern. Damit sie Schlaf bekommt und morgens dann bei Kräften ist, wenn es los geht.

Mein Zimmer hatte ich schon bezogen. Ein Familienzimmer war leider nicht mehr frei, aber ich konnte das letzte verfügbare Einzelzimmer ergattern. Die Klinik hatten wir bereits komplett erkundet und draußen war es viel zu heiß, um sich zu bewegen. Deshalb beschlossen wir gegen 19:00 Uhr, dass Christian sich auf den Weg nach Hause macht, um die Haustiere zu versorgen und die Nacht noch einmal zu nutzen. Und da die erste halbe Tablette auch gut verträglich war, war ich guter Dinge, die Nacht auch noch mal entspannen zu können. Ein Irrglaube. Kaum alleine, überrollten mich die ersten Wehen gegen 21:00 Uhr schlagartig!

Die Wehen kommen in sehr kurzen Abständen

Ich hatte gerade versucht, es mir im Krankenhausbett gemütlich zu machen, den Fernseher eingeschaltet und plötzlich ging es los. Es war echt heftig, denn meine Körper hatte kaum Gelegenheit, sich auf die kommenden Stunden einzustellen. Praktisch von jetzt auf gleich waren die Wehen da. Und was am schlimmsten war: Mit so kurzen Pausen, dass ich es kaum glauben konnte. Ich versuchte mich im Bett zu entspannen, wie man es ja von schlimmen Regelschmerzen kennt. Aber das wurde immer weniger effektiv…

Mir kamen die Abstände der Wehen unglaublich kurz vor, weshalb ich mir schnell eine App zum Wehen zählen herunterlud. Alle 2 bis 3 Minuten überrollten mich die Wehen, also ganz anders, als erwartet. Da ich gegen 22:00 Uhr sowieso zum Kontroll-CTG musste, versuchte ich eine Pause abzupassen und irgendwie rüber zum Kreißsaal zu gelangen.

Die Wehen kommen alle paar Minuten - Zum Nachvollziehen habe ich eine Smartphone App für iOS verwendet
Die Wehen kommen alle 2-3 Minuten – Zum Nachvollziehen habe ich schnell App heruntergeladen

Dort angekommen wurde ich direkt an das CTG angeschlossen und mir schossen die Tränen in die Augen. Ich hatte so irre Schmerzen und wusste nicht, was ich tun sollte, um diese erträglich zu machen. Eine Hebamme zeigte mir dann, wie ich die Wehen wegatmen kann. Das ist so etwas, das kann man in der Theorie einfach nicht verinnerlichen, auch wenn man wie ich einen geburtsvorbereitenden Yoga Kurs gemacht hat. Erst wenn die Wehe da ist und dich umhaut, dann verstehst du, was du da tust und warum es hilft.

Badewanne sorgt für etwas Entspannung

Da gerade Schichtwechsel war, wechselte zu diesem Zeitpunkt auch die Hebamme und ich bekam eine ganz junge und super liebe Hebamme, die mich mit in den Kreißsaal nahm. Dort angekommen bin ich in die Badewanne gegangen, was alles etwas erträglicher machte. Ich konnte mich etwas fallen lassen und eine Wehe nach der anderen wegatmen. Die Hebamme meinte, meine Wehen seien sehr heftig, sprach mir aber sehr viel Mut und Kraft zu.

In der Badewanne konnte ich selbstständig Wasser durch einen Stöpsel unter mir ablassen und warmes Wasser nachlaufen lassen. Für den Bauch hatte ich ein nasses Handtuch, das ich immer wieder in das warme Wasser tauchte, um es anschließend auf den Bauch zu legen. Leider löste jede Bewegung zum Stöpsel oder Wasserhahn eine neue Wehe aus…

Da die Hebamme zwei Geburten gleichzeitig betreute, war ich zwischendurch längere Zeit alleine und war darüber irgendwie auch ganz froh. Christian informierte ich per Whatsapp zwischendurch und die Hebamme und ich waren uns einig, dass er die Nacht zuhause im Bett verbringen sollte (da wusste ich aber auch nicht, dass er kaum ein Auge zubekommen hat).

Die PDA hilft gegen die Schmerzen

Nach 2 Stunden Badewanne musste ich diese dann leider verlassen und wurde an das CTG angeschlossen. Der Muttermund hatte sich durch die Wehen ganz nach Plan geöffnet und war bereits bei 4 Zentimetern, weshalb auch die PDA gelegt werden konnte. Da war es bereits 1:00 Uhr Nachts. Die PDA war weniger schlimm als erwartet und wir versuchten den kurzen Moment zwischen den Wehen zu erwischen, die unglaublich schnell und intensiv kamen.

Der Kreißsaal war schön und freundlich gestaltet, ich habe mich wohlgefühlt
Der Kreißsaal war schön und freundlich gestaltet, ich habe mich wohlgefühlt

Der Anasthesist bliebt noch eine Weile, um zu prüfen, ob alles passt und die PDA korrekt gesetzt ist. In diesem Moment wurde die Hebamme dann kurz hektisch. Ich musste mich schnell hinknien und über die hochgefahrene Rückenlehne beugen, da sich durch die PDA die Herztöne von unserem Kleinen verschlechterten. Ich weiss nicht warum, aber ich blieb total entspannt und hatte ein unglaublich großes Vertrauen in das Klinik Team. Nachdem sich die Herztöne sehr schnell normalisiert hatten, konnte ich erst einmal 2 Stunden schlafen, was dank der PDA auch ziemlich gut klappte.

Ich bin so erleichtert, dass ich von vornherein beschlossen hatte, dass ich mir eine PDA legen lasse und dies auch zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Anspruch genommen habe. Denn die Wehen sind so krass gewesen, das hätte ich nicht die ganze Nacht durchgehalten. Dank der PDA war es, als wären keine Wehen vorhanden. Den Rest regelte die Hebamme über den Tropf. Mal wurden die Wehen gehemmt, mal angeregt… Aber das ist für mich alles etwas verschwommen in der Erinnerung.

Mein Mann kommt dazu

Die Nacht ging dann so langsam vorbei und zwischendurch wurde die Blase über einen Blasenkatheter geleert, was erstens nicht schlimm und zweitens durch die PDA nicht spürbar ist. Hemmungen habe ich an dem Tag vor der Tür abgelegt. Auch im Nachgang immer noch unvorstellbar, wie einem dann während der Wehen wirklich alles egal ist. Morgens fand dann der nächste Schichtwechsel statt und ich rief um 06:00 Uhr Christian an, da es in die „nächste Phase“ geht sollte. Da er sowieso schon wach war, war er kurz danach auch schon in der Klinik.

Meine neue Hebamme war etwa in unserem Alter, hatte mehr Erfahrung, war super nett und vermittelte uns beiden einen super kompetenten Eindruck und ganz viel Sicherheit. Ihre Prognose war: Spätestens um 12 Uhr Mittag ist das Kind da. Das kommt einem ehrlich gesagt morgens um 7:00 Uhr ewig weit weg vor…

Nachdem Christian eingetroffen war, begannen dann auch relativ zeitig die Presswehen, die ich allerdings durch die PDA kaum spürte und die auch nicht lang so lang waren, wie sie es eigentlich sein sollten. Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, wie lange ich Presswehen hatte und mit welchen Abständen, das ist alles total verschwommen.

Kaiserschnitt, Saugglocke, Sternengucker… Was denn nun?

Dann wurde mir auch wärmer, als ich es diese Nacht gewohnt war… Erhöhte Temperatur und dazu auch noch grünes Fruchtwasser. Ab diesem Zeitpunkt wurden dann alle um mich herum etwas nervöser. Die Hebamme wurde durch die Ärztin unterstützt, die ab sofort dauerhaft im Raum blieb und bei der Entbindung half.

Der Kleine ließ sich zwischendurch echt Zeit, die Herztöne rutschten immer wieder ab und es wurde zum ersten Mal die Option des Kaiserschnittes in Erwägung gezogen. Aber zu diesem Zeitpunkt wollte ich diesen auf keinen Fall, nicht nach all den Schmerzen und der Anstrengung. ich wollte keine schmerzende Naht am Bauch und der kleine sollte nun doch alles so erleben, wie es die ganze Nacht geplant war.

Wir probierten es in verschiedenen Positionen, die nicht den erforderlichen Erfolg brachten. Dann hieß es zwischendurch, dass es ein Sternengucker wird, mein größter Horror hinsichtlich der möglichen Geburtsverletzungen. Nachdem dann auch noch die Saugglocke in Erwägung gezogen wurde, wuchs meine Ungeduld und ich wurde fast schon wütend…

Und dann ging es plötzlich weiter. Mein Mann als Stütze an meinem Kopf, ich am pressen, die Ärztin von oben auf den Bauch drückend und die Hebamme am ziehen, dirigieren und anfeuern. Ich dachte es hört nie auf und konnte einfach nicht mehr. Und dann war da der Kopf und es fühlte sich als würde alles platzen (nur vom Druck, ich hatte keine Schmerzen durch die PDA). Und mit einem Mal machte es flutsch, besser kann man das Gefühl nicht beschreiben. Auch wenn es überhaupt nicht so einfach flutscht, fühlt es sich in dem Moment so an, wenn gut 4.000 Gramm und 54cm deinen Körper verlassen.

Der kleine Mann ist da und tut sich schwer

Der Kleine wurde fertig gemacht und wurde uns in den Arm gelegt. Was folgte waren Tränen bei uns beiden, wir haben geheult – vor Freude, vor Erleichterung und vor Erschöpfung. Da lag dieses kleine fremde und doch so vertraute Wesen auf mir und wir waren fasziniert und erschöpft zugleich. Dieser Moment ist mit Worten nicht zu beschreiben.

Nach ca. 15 Minuten kontaktierte die Hebamme den Kinderarzt, der innerhalb von wenigen Minuten bei uns im Kreißsaal erschien. Grund war, dass der Wurm „hickste“ und sich die ganze Brust nach oben schob, wenn er atmete. Man erklärte uns, dass sich die Lungenbläßchen nicht entfalteten, was ab und an mal vorkommen kann. Und schon wurde unser Baby mit in einen anderen Raum genommen, Christian begleitete Arzt und Baby. Der kleine erhielt dann für einige Stunden Unterstützung durch zusätzlichen Sauerstoff und eine Atemmaske, bis sich die Atmung normalisierte.

Unser Baby war nach der Geburt für zwei Tage zur Kontrolle auf der Intensivstation - Verdacht auf eine Infektion
Unser Baby war nach der Geburt für zwei Tage zur Kontrolle auf der Intensivstation

Dann stimmte etwas bei mir nicht

Während sich alles um den Kleinen drehte und alles irgendwie so an mir vorbeizog, wurde mir dann mitgeteilt, dass ich kurz in Narkose gelegt werden müsse, da sich die Plazenta nicht lösen würde und man eine Ausschabung vornehmen müsse. Ein kurzer Eingriff von 15 Minuten. Und dann gings echt schnell, innerhalb von 5 Minuten war aus dem Kreißsaal ein OP geworden, die Frauenärztin sprach mir gut zu und ich wurde kurzerhand in Vollnarkose versetzt.

Als ich dann wieder wach wurde, war etwa eine Stunde vergangen. Christian war an meiner Seite und gab mir der Info, dass sich unser Schatz nun auf der Intensivstation befinden würde, um eine mögliche Infektion durch das grüne Fruchtwasser zu behandeln und zu beobachten. Aber wir könnten gleich zu ihm. Ich hatte durch die sich nicht lösende Plazenta 1,5 Liter Blut verloren und war unglaublich platt! Das einzig positive: Während der OP konnten die leichten Geburtsverletzungen direkt mit versorgt werden. Aber durch den Blutverlust hatte ich einen akuten Eisenmangel, der sich bei mir noch über Wochen sehr stark bemerkbar machte.

So unglücklich der Umstand der Intensivstation für den Kleinen und OP unter Vollnarkose für mich waren, so sicher und gut aufgehoben haben wir uns dennoch in der Klinik gefühlt. Allerdings muss ich sagen, dass diese Vollnarkose dafür sorgt, dass meine Erinnerung an diese Zeit und die heftige Geburt sehr verschwommen sind. Ganz super war aber, dass man mich nach der OP im Bett direkt zu unserem Baby fuhr, damit ich ihn im Arm halten kann, denn Bonding wurde hier wirklich ganz stark priorisiert. Auch das Anlegen, das anfangs für mich fast unmöglich wirkte, wurde sehr unterstützt.

Eine Geburt verarbeiten

Während ich noch vor der Geburt der festen Überzeugung war, dass ich die Geburt nicht verarbeiten muss und es mir völlig absurd erschien, wenn andere Mütter davon berichteten, kann ich nun sagen: Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um alles zu verarbeiten.

Dieses Erlebnis ist so intensiv und erfordert – zumindest für mich – im Nachgang, dass man dies mit dem Mann erneut durch spricht und auch immer wieder daran zurück denkt. Mir sind in den ersten Wochen bei dem Gedanken daran immer die Tränen gekommen, ich konnte nicht anders. Das lag mit Sicherheit auch an den Hormonen und der Wochenbettphase.

Nun bin ich bereits seit fünf Monaten Mutter und habe die Geburt „erfolgreich“ verarbeitet, habe starke Gefühle für unseren Schatz entwickelt und werde zur Löwenmama 🙂

Mein Einzelzimmer wurde nach der Geburt zum Familienzimmer erweitert - Kein Platz mehr gehabt, aber wenigstens zusammen
Mein Einzelzimmer wurde nach der Geburt zum Familienzimmer erweitert – Wir mussten dann über die Betten klettern, aber waren wenigstens zusammen

Mein Mann als Stütze nach der Geburt

Ganz ehrlich, das klingt jetzt nach einer Liebeserklärung an meinen Mann und das ist es vermutlich auch! Ohne ihn hätte ich das alles nicht geschafft, er war mir eine große Stütze. Eine bessere Stütze und einen besseren Vater für unseren kleinen Schatz hätte ich mir nicht vorstellen können. Bei der Geburt hat er weniger aktiv helfen müssen, da hat die Hebamme das Meiste gemacht und er hat mich gestützt und meine Hand gehalten. Allein die Tatsache, dass er alles miterlebt hat und mir nach meiner Narkose auch alles noch einmal genau erklären konnte, hat mir aber schon geholfen.

Meine Zeit im Krankenhaus und auch die ersten zwei Wochen danach war ich so verspult und kraftlos, dass ich es nicht einmal geschafft habe, unseren kleinen Schatz zu wickeln. Christian hat all das übernommen, ich war in dieser Zeit nahezu ausschließlich kuschelnde Mama und Milchbar. Währenddessen hat der Papa seine Elternzeit (zunächst vier Wochen am Anfang) voll nutzen können und eine ganz tolle „Wickeltisch-Beziehung“ aufbauen können.

Ich kann und mag mir nicht vorstellen, wie es alleinerziehende Mütter (oder auch Väter) schaffen, insbesondere die Zeit nach der Geburt gut zu überstehen. Wirklich „Hut-ab“, man sagt das immer so daher, aber erst wenn man es dann selbst erlebt hat (und unser Schatz ist eigentlich ein pflegeleichter Sonnenschein), kann man sich vorstellen, was es bedeutet, ein Baby zu haben und zu versorgen.

Geburtsbericht – Mein Fazit

Auch wenn die Geburt frei von Komplikationen verlief und ich eine PDA hatte, war die Geburt im Nachhinein echt heftig. Vor allem die Sorge um den Kleinen als er auf der Kinderintensivstation lag und ich durch durch den hohen Blutverlust echt neben der Spur war. Aber wir haben uns zu jedem Zeitpunkt sicher und sehr gut aufgehoben gefühlt.

Ich bin unendlich dankbar, dass die Hebamme und die Ärztin es ohne Kaiserschnitt geschafft haben und wir auch auf der Kinderintensivstation so warmherzig empfangen wurden. Der Kleine wurde toll umsorgt und hatte glücklicherweise keine Anpassungsschwierigkeiten, wie ich es anfangs befürchtet hatte.

Wenn ich mir die nächste Geburt wünschen dürfte, würde ich allerdings auf die Einleitung und auch die Not OP nach der Entbindung gerne verzichten wollen 😉

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Geburtsbericht - Ich war ET+9 - Vom Versuch, die Wehen auszulösen und der (ungeliebten) Einleitung - Einleitung 40+9
Geburtsbericht - Erst Einleitung, dann Komplikationen und Operation
Geburtsbericht - 40+9 - Einleitung und Komplikationen braucht echt niemand

2 KOMMENTARE

  1. Hallo Lene. Erst mal Herzlichen Glückwunsch zu eurem kleinen Schatz. Und meinen größten Respekt. Die Geburt mit einem großen Kind kann ich gut nachvollziehen unser Kleiner hatte 4580 Gramm und 57 cm Größe. Das hast du wahnsinnig toll gemeistert ich finde das gehört echt mal gesagt. Und vor allem das du den Mut hast so offen darüber zu schreiben was ich auch sehr wichtig finde offen darüber zu reden um das ganze auch ein Stück weit zu verarbeiten. Man kann sich gar nicht vorstellen was so eine Geburt mit einem „anstellt“ und wie man über sich hinaus wächst. Nochmals mein größten Respekt. Ich wünschte es gäbe mehr Frauen die darüber reden könnten. LG Olinda

    • Liebe Olinda,
      ganz herzlichen Dank für deine Worte! Es ist toll sowas zu hören, irgendwie ist immer alles so selbstverständlich… in der Tat gibt es gerade hinsichtlich Schwangerschaft, Fehlgeburten, Stillen in der Öffentlichkeit und eben auch der Geburt viel zu viele Tabus. Auch meine Hochachtung vor deiner Geburt, das klingt ja auch nach einem ganz schön propperen Baby 😉 Manchmal denke ich es ist besser alles vorher nicht zu wissen, sonst würde man sich sicher 3 Mal überlegen, ob man wirklich ein Baby haben möchte.
      Liebe Grüße
      Lene

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