Unsere Erfahrung mit einem Badeeimer um das Baby in den ersten Wochen zu baden

Vor der Geburt ist das Baby in der Gebärmutter eng und geborgen vom Fruchtwasser umgeben. Im mütterlichen Bauch ist es warm, gluckst und alles ist relativ dunkel. Kommt das Baby auf die Welt, wird es zum erstem Mal in der schonungslosen Helligkeit des Kreißsaales gebadet. Das gefällt den wenigsten Babys.

Mit einem Badeeimer möchte man dem Baby beim Waschen das Gefühl aus der Gebärmutter wieder geben. Der Badeeimer bietet den Kleinen die vertraute Enge und Sicherheit. Hier können sich die Jüngsten entspannen und das warme Bad mit allen Sinnen genießen. Da Babys eigentlich nicht wirklich schmutzig werden, kann man den Eimer mit klarem Wasser füllen. Ich habe selber mal gelesen, dass man auch ein paar Tropfen Muttermilch mit ins Wasser geben kann, habe das allerdings nicht gemacht.

Auf die richtige Vorbereitung kommt es an

Damit sich die Jüngsten wirklich wohl fühlen können, würde ich empfehlen, sie nur dann zu baden, wenn der Raum wirklich aufgewärmt war. Da ich es auch im Bad immer schön warm hab, haben wir ihn im Badezimmer gebadet. Die einzige Problematik ist dabei, die richtige Höhe für den Rücken zu finden. Das war OK, aber nicht ideal. Deshalb kann es sinnvoll sein, den Nachwuchs zum Beispiel auf dem Küchetisch zu baden, weil der Badeeimer dabei eine angenehme Höhe hat.

Anschließend sollte man alles, was man so für das Babybad benötigt, parat legen:

  • Waschlappen
  • Unterlage mit Badetuch
  • Frische Sachen zum Anziehen
  • Frische Windel

Während Christian das Baby auf dem Arm hatte, habe ich den Badeeimer mit Wasser gefüllt. Ein prüfender Blick aufs Badethermometer zeigte mir, dass das Wasser mit etwa 37 Grad Celsius die richtige Temperatur hatte.

Und nun: Ab ins Wasser

Nachdem ich das Baby ausgezogen hatte, habe ich es sicher gehalten und als erstes mit den Füßchen im Wasser spielen lassen. Dabei war er noch etwas skeptisch, hat es aber „über sich ergehen lassen“ 😉

Die richtige Haltung ist im Badeeimer enorm wichtig, damit das Baby nicht versehentlich mit dem Kopf in das Wasser rutscht

Beim ersten Mal hat mir die Hebamme gezeigt, wie ich dabei das Köpfchen sicher halten kann und wie man den Kleinen sauber macht. Insgesamt dauerte das Baden nur wenige Minuten, bis das Wasser wieder etwas kühler wurde. Anschließend habe ich ihn in dem warmen Handtuch zum Wickeltisch getragen und dort abgetrocknet und angezogen Dank Heizstrahler war es dabei angenehm warm für ihn.

Anschließend habe ich ihn noch gestillt. Meistens war er anschließend so müde, dass er fast noch im Arm eingeschlafen ist.

Das fand ich am Badeeimer gut

Ein Badeeimer ist ein relativ durchsichtiger, rundlicher Eimer mit einem rutschfesten Boden. Dieser ist genau so groß, dass ein kleines Baby gut hineinpasst und es sich dort sicher und geborgen fühlen kann. Selbst mit Wasser gefüllt konnte ich ihn an der rundlichen Kante gut tragen.

Dank Wasserstandsanzeige fiel es mir leicht, diesen mit so viel Wasser zu füllen, dass der kleine Mann gut darin saß und es keine Überschwemmung gab. Weil der Badeeimer so gebaut ist, dass sich das Baby an die im Mutterleib herrschende Enge erinnern kann und sich somit geborgen fühlt, lieben es die meisten Kinder, wenn sie darin baden dürfen. Und weil er anschließend gut einschlief, gönnt man ihm diesen Spaß natürlich auch gerne 😉

Das fand ich am Badeeimer weniger gut

Wenn ein Baby schon bei ihrer Geburt recht groß ist, wird der Badeeimer leider schnell zu klein. Wir hätten ihn insgesamt etwa 9 Monate nutzen können, andere können ihn sogar deutlich länger verwenden. Wir haben ihn aber ehrlich gesagt gar nicht so lange benutzt. Das lag daran, dass wir das Waschen des Babys darin als sehr unbequem empfunden haben.

Wir sind dann sehr schnell dazu übergegangen, gemeinsam mit ihm in der richtigen Badewanne zu baden. Dabei ist immer einer von uns mit ihm reingegangen und hat mit ihm geplanscht. Das war für uns deutlich angenehmer (wenn auch etwas aufwendiger) und auch dem kleinen Mann hat das sichtlich Spaß gemacht. Noch heute liebt er es total zu baden.

Grundsätzliches zum Babybad

Die Hebamme hat mir sämtliche Fragen rund um das Babybad beantwortet. Sie wies darauf hin, dass sich ein Baby noch gar nicht richtig dreckig machen würde und dass – wenn es allein um die Sauberkeit geht – ein Waschlappen durchaus reichen würde.

Dazu kommt, dass die zarte Babyhaut durch einen Badezusatz trocken werden könnte. Daher habe ich für das Bad im Badeeimer lediglich klares Wasser verwendet und den Kleinen anschließend gut eingecremt. Wie oft ein Baby gebadet werden sollte, wird von vielen Menschen unterschiedlich beurteilt: Während die einen für tägliches Baden plädieren, sind andere der Meinung, ein- oder zweimal wöchentlich wäre ausreichend.

Wir haben es ein- bis zweimal in der Woche gemacht und sahen das Babybad nicht nur als Mittel zur Sauberkeit, sondern als große Portion Spaß für den Kleinen und eine willkommene Hilfe beim Einschlafen.

Fazit zum Badeeimer

Ob wir einen Badeeimer empfehlen können, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Grundsätzlich ja, wobei wir eben sehr schnell auf die richtige Badewanne gewechselt sind, weil das für uns und unseren Rücken deutlich angenehmer war. Aus Gesprächen mit anderen Eltern weiß ich aber, dass sich viele Babys in dem Badeeimer wohler fühlen, als in der großen Badewanne, hier kommt es also immer auf das eigene Kind an.

Außerdem hat der Eimer den großen Vorteil, dass es deutlich einfacher und viel schneller geht, als jedes Mal mit ihn die Badewanne zu steigen. Deshalb ist für uns die Kombiniation aus beiden am Ende ideal gewesen, um dem kleinen Mann sein Bad zu gönnen 🙂

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Stand: 9. Juli 2020 06:40 Uhr
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Geborgen wie im Mutterleib - Deshalb ist der Badeeimer so beliebt

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